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  • Glass

    Glass

    ★★½

    M. Night Shyamalan war mal ein richtig Guter, weit bevor ihn der eigene Größenwahn, der Hang zu völlig überfrachteten Geschichten und der Drang, allem einen Twist aufzwingen zu müssen, egal wie unnötig oder dusselig dieser ist, langsam die Karriere kosteten. 2000 veröffentlicht er „Unbreakable“, seinen zweiten Mainstream-Beitrag, nur kurz nach dem großen Durchbruch.

    „Unbreakable“ ist seiner Zeit weit voraus. Lange vor dem Superhelden-Boom verarbeitet Shyamalan seine Liebe zu Comics in einem stillen Drama, das statt protziger Effekte existenzialistische Fragen abhandelt,…

  • Green Book

    Green Book

    ★★★★½

    Man mag mich nostalgisch verklärt nennen, aber so mag ich meine Filme: Kino, so klassisch erzählt, als wäre es 1995. Warmherzig, Charakter-getrieben und im gleichen Maße tragisch wie urkomisch. „Green Book“ verlässt sich klugerweise auf seine zwei brillanten Hauptdarsteller und das starke Drehbuch. Das ist natürlich nicht frei von Klischees und hat zum Thema Rassismus im Grunde auch nicht viel zu erzählen, außer die Stereotype, über die es sich beschweren mag, alle einzeln abzuspulen, aber - hach - meine Augen…

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  • Skyscraper

    Skyscraper

    ★★

    Neulich im Hauptquartier der SevenBucks Production. Der selbsternannte "hardest working man in show business" betritt den Raum, am Tisch sitzt bereits seine Armada von in jahrelanger Vetternwirtschaft zusammengekarrten Produzenten und Regisseuren.

    Produzent A: "Hey D, du...es lief jetzt schon seit etwa 3 Wochen kein neuer Film mit dir in den Kinos. Wir müssen da schnell was machen - die Fans entwickeln sonst noch The Rock-Entzug."

    Dwayne: "Ja klar, aber macht bitte schnell. Ich muss bis 14 Uhr noch die neue…

  • Klassentreffen

    Klassentreffen

    ½

    Til Schweiger-Filme sind immer ein bisschen so wie Turing-Tests für Gehirnamputierte - wer hier ernsthaft laut und ganz unironisch lacht, der hält auch kleine Kätzchen unter Wasser oder nascht heimlich am Fugenkleber im Badezimmer. 

    Schweigers-Filme sind dabei nicht einfach nur hohl und unendlich peinlich, sie rasseln auch auf inszenatorischer Ebene immer ganz haarscharf am Verdacht vorbei, von einer Hauptschulklasse im „Werken“-Unterricht zusammen geschustert worden zu sein, ohne dass ihnen jemand erklärt hätte, wie das eigentlich geht. Kein Dialog kommt ohne…