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  • Glass

    Glass

    ★★½

    "Sie sind hier, weil Sie sich für Superhelden halten"- der Film "Glass" in einem Satz zusammen gefasst. Aus der interessanten Prämisse, die aber im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen der Überraschungstrilogie dem Zuschauer mit dem Holzhammer aufgedrückt wird, wird ein Psychothriller mit wenig Psycho und spärlichem Thrill.
    Inszenatorisch wirklich solide und mit schönen ruhigen Kamerafahrten fehlt dem Film jegliche Überraschung oder Figurentiefgang. Die drei Protagonisten/Antagonisten sind gebrochene, tragische Persönlichkeiten, mehr ist da nicht.
    Die Superheldenmetapher wird bis zum Erbrechen…

  • Flashback

    Flashback

    ★½

    Wes Cravens "Scream" war sowohl Segen als auch Fluch für das Horrorgenre. Es war der Einzug von Ironie, Metaebenen und die gekonnte Kombination von Humor und Härte. Die Ableger ("Düstere Legenden", "I still know what you did last Summer") waren fast allesamt plump, dümmlich und fix von der Stange produziert. Die gelungene deutsche Antwort hieß "Anatomie", die missratene "Flashback".
    Furchtbarer TV-Look, mittelmäßige Schauspieler und eine schmale Gratwanderung zwischen unfreiwillig und gewollt komisch. Dabei kann man irgendwo zwischen Gummidildos und Maddin…

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  • 28 Days Later

    28 Days Later

    ★★★½

    Wenn ich etwas an Danny Boyle liebe, dann ist es sein Stil Filme zu machen. Die bunten Bilder, die dynamische Kamera, der hippe Schnitt, alles Dinge, die aus Filmen wie "Trainspotting" oder "127 Hours" wahre Bilderfluten kreieren (selbst "The Beach" ist besser als gesagt wird).
    Aber genau das lässt "28 Days Later" etwas vermissen. Die Kamera ist größtenteils sehr shaky unterwegs und es wurde viel mit Camcorder gedreht. Nun bin ich, wenn es nicht gerade "End of Watch" ist, kein…

  • The Meg

    The Meg

    ★★

    Es gibt schlechte Haifilme und es gibt sehr schlechte Haifilme. Ganz selten gab es mal einen wirklich guten Streifen über die Gefahr aus dem Wasser (Der weiße Hai). Aber selbst zwischen sehr gut und miserabel findet sich wenig im Tierhorrorbereich, wo man höchstens noch "Deep Blue Sea" oder "The Shallows" dazu zählen könnte.
    "The Meg" arbeitet strikt nach der Formel Mehr ist Mehr, bzw. mehr chinesische Schauspieler, Locations und Songs gleich mehr chinesische Kinobesucher und das fällt dem Zuschauer wirklich…