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  • D.A.R.Y.L.

    D.A.R.Y.L.

    ★★★

    Als Kind oft gesehen, nun nicht mehr ganz so mitreißend. Gut, eigentlich doch, aber aus anderen Gründen. Wobei, auch das stimmt nur bedingt, im Grunde macht "D.A.R.Y.L. - Der Außergewöhnliche" aufgrund der kindgerechten Action und seinem aus heutiger Sicht fast schon kruden Sinn für Humor immer noch Spaß.

    Die Story wird gradlinig und ohne tiefergehende Gedanken erzählt (der Schleudersitz hat einen Peilsender, aber ein Multimillarden-Dollar-Projekt wie Daryl nicht? Der Körper wächst, aber sein Hirn ist künstlich und wabert dann irgendwann…

  • Geld oder Leber!

    Geld oder Leber!

    ★★

    In einer Welt, in der Mike Krüger als das Double von Falco durchgeht, ist alles möglich.

    Krampfiger 80er-Jahre-Mumpitz, dessen halsbrecherisches Tempo zu Beginn danach immer weiter abebbt. Spätestens, wenn Falco die Filmbühne betritt (und der Film die Aussage seines Songs "Jeannie" nicht versteht), geht der ganzen Chose die Puste aus und alles, was bleibt, ist eine Hans Rosenthal-Referenz, ausgeführt durch eine Nonne.

    Das meiste, was hier passiert, ist müßig und wenig bis überhaupt nicht witzig, wird aber manchmal durch einen…

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  • Dunkirk

    Dunkirk

    ★½

    Muss ich einen "Disclaimer" voranstellen und "zugeben", dass ich "Dunkirk" nicht im Kino sondern "nur" im Heimkino gesehen habe? Wer nun jedes folgende Wort darum diskreditiert, weil ich den Film ja nicht "richtig" gesehen habe ... vielen Dank für gar nichts.

    "Dunkirk" ist Überwältigungskino, dass gleichermaßen dröhnend wie dumpf darüber hinwegtäuschen möchte, dass es eigentlich nichts zu erzählen hat. Als Kaschierungsversuch schraubt man ein bisschen an den Erzählebenen herum, was dem Ganzen selbstredend auch nicht mehr Gewicht verleiht. Regisseur Christopher…

  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…