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  • Supermarket

    Supermarket

    ★★★★

    Atemlos. Weniger an einer durchgängigen Handlung interessiert als vielmehr an Stimmungen, und seien sie noch so bedrückend.

    Melancholisch und kompromisslos. Im Schnitt und in der Handlung einzelner Figuren nicht immer nachvollziehbar, aber das irritiert meist nur einige Sekunden.

    Bestimmt einer der interessantesten und chaotischsten Überfalle der Filmgeschichte. Seinen Titelsong liebt "Supermarkt" vielleicht etwas zu sehr. Sei es drum.

    Wildes, schmutziges, schnelles, ambivalentes deutsches Genrekino. Empfiehlt sich für ein Double-Feature mit "Blutiger Freitag".

    Toll.

  • Utøya: July 22

    Utøya: July 22

    ★★★½

    Ich werde gar nicht erst so tun, als würde ich diesen Film in irgendeiner Weise objektiv bewerten können oder wollen. Es geht einfach nicht. Mir ist außerdem bewusst, dass er in meiner letterboxd-Blase auch eher auf Ablehnung trifft und ich kann das absolut nachvollziehen. Lasst mich erklären, warum ich "Utøya 22. Juli" für keinen schlechten Film im Wortsinne halte.

    Meine Begegnung mit diesem Film war eingebettet in zwei voneinander unabhängigen Ereignissen. Zum einen lag der verachtenswerte Anschlag in Christchurch, Neuseeland,…

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  • Dunkirk

    Dunkirk

    ★½

    Muss ich einen "Disclaimer" voranstellen und "zugeben", dass ich "Dunkirk" nicht im Kino sondern "nur" im Heimkino gesehen habe? Wer nun jedes folgende Wort darum diskreditiert, weil ich den Film ja nicht "richtig" gesehen habe ... vielen Dank für gar nichts.

    "Dunkirk" ist Überwältigungskino, dass gleichermaßen dröhnend wie dumpf darüber hinwegtäuschen möchte, dass es eigentlich nichts zu erzählen hat. Als Kaschierungsversuch schraubt man ein bisschen an den Erzählebenen herum, was dem Ganzen selbstredend auch nicht mehr Gewicht verleiht. Regisseur Christopher…

  • Wild

    Wild

    ★★

    Im deutschen Film scheint allgemein wenig die Sonne.

    Als wollten alle dem Verdacht zuvorkommen, sich Til Schweigers Sommerlook von „Keinohrhasen“ aneignen zu wollen (eine verständliche Panik, denn wer will schon in Schweigers Dunstkreis geraten), hüllt sich auch „Wild“, die dritte Spielfilmregiearbeit von Nicolette Krebitz in dermaßen gedeckte Farben, dass man den Eindruck gewinnen könnte, Deutschland läge unter einer immerwährenden Dunstglocke der Melancholie. Natürlich ist dieses Farbschema nur dazu da, um im Finale aufzubrechen, wenn die Protagonistin mit der Zivilisation bricht…