300 ½

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Man lässt sich auf einiges ein, um im Kino gut unterhalten zu werden. Man akzeptiert Raumschiffe, Monster, stahlharte Helden und Heldinnen, sprechende Tiere, unmögliche Physik und vieles mehr. Ja, wir Kinogänger können uns auf vieles einlassen. Aber es gibt Filme, die die unsichtbare und letztlich auch sehr individuelle Linie des Ertragbaren weit überschreiten. "300" ist so ein Film. Wer in diesem Machwerk nur reine Unterhaltung erkennen mag, der ist entweder blind oder beneidenswert naiv. "300" einen faschistischen Film zu nennen, mag manchen zu weit gehen und man will den Machern auch keine Tendenzen in diese Richtung unterstellen, aber ihr unbedarfter, vollkommen unreflektierter Umgang mit der Materie ist nicht nur ärgerlich, er ist auch verantwortungslos und schlicht dumm.

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